PRESSE

Riegel gegen Raubzüge

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Klaus Schlichting und Karl-Jo Schulz-Mezer (Vorstand Falken Bildungs- und Freizeitwerk) sowie JFS-Leiter Robert Austmann (v.l.) zeigen die Einbruchschutzmaßnahmen.                                                          RN-Foto Heimann

Nach 5 Einbrüchen verstärkt Jugendfreizeitstätte `Smile´ Schutzmaßnahmen

 
NETTE. Sie ist einladend, die Jugendfreizeitstätte `Smile´ an der Dörwerstraße. Zwei Billiardtische, zwei Kicker sowie eine Tischtennisplatte bieten attraktive Spielmöglichkeiten. Dazu eine Lümmelecke, Tresen und eine Küche; außerdem sämtliche Wände frisch gestrichen. Schick.
Das sah bis vor wenigen Tagen allerdings noch ganz anders aus. Denn nach einer Einbruchserie im Mai und Juni mußte die Einrichtung aufwändig renoviert werden und hatte daher bis vergangenen Dienstag geschlossen.
Der Grund: Nicht nur eine Wii-Spielekonsole. einen Ghettoblaster sowie Equipment aus dem Tonstudio ließen die Einbrecher bei 5 nächtlichen `Besuchen´ mitgehen, sondern beim letzten Einstieg verwüsteten sie auch die Räume der JFS.
"Rund 10.000 Euro betrug der entstandene Schaden", erklärt Klaus Schlichting vom Falken Bildungs- und Freizeitwerk Dortmund, dem Träger der Einrichtung mit verständnislosem Kopfschütteln.
" Zum Glück übernimmt die Versicherung die Kosten, stellt aber die Einrichtung unter Beobachtung", ergänzt Karl-Jo Schul-Melzer, ebenfalls im Vorstand des Trägers.
Will heißen: Sollter erneut eingebrochen werden, würde die Versicherung das Bildungswerk verpflichten in der JFS eine Alarmanlage zu installieren. Daher griffen die Verantwortlichen um Freizeitstätten-Leiter Robert Austmann schon mal zu eigenen Maßnahmen, um weiteren Einbrüchen vorzubeugen.

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Jugendliche können im Tonstudio eigene Musik aufnehmen

NETTE   Jugendliche können jetzt in der Freizeitstätte "Smile" ihre eigene Musik aufnehmen. Mit Hilfe der Stiftung "Pro Filiis" wurde dort ein Tonstudio eingerichtet. Ob es von dort Veröffentlichungen geben wird, hängt vom Engagement der Jugendlichen ab.

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Dank Thomas Schieferstein (2.v.l.) und seiner Stiftung »Pro Filiis« kann Robert Austmann (r.) den Jugendlichen im »Smile« jetzt ein professionelles Tonstudio anbieten. (Foto: Stephan Schütze)

„Let it out“ heißt das Studio-Projekt in der Jugendfreizeitstätte „Smile“. Und alles rauslassen ist genau das, was die Besucher des „Smile“ jetzt in einem schallgeschützten Raum tun können.

„Jugendliche konsumieren nicht nur Musik, sie drücken sich auch über Musik aus, definieren sich häufig gar über ihren Musikgeschmack“, erläutert Smile-Chef Robert Austmann den Grund, warum die Netter Jugendlichen seit Monaten immer wieder fragten, wie man denn selbst geschriebene Lieder in guter Qualität selber aufnehmen könnte.
 
Robert Austmann erinnerte sich an seine guten Beziehungen zu Thomas Schieferstein von der Stiftung „Pro Filiis“ und traute sich irgendwann, mal anzuklopfen, ob die Stiftung ein Tonstudio-Projekt unterstützen würde. Die Antwort kam prompt: „Ja“.
 

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`Waka Waka Mäuse hopsten wie Shakira´

Sechs Tanzgruppen zeigten ihr Können auf der Bühne im Pädagogischen Zentrum an der Dörwerstraße

Waka_Waka_MuseNette. Streetdance ist absolut angesagt und ein wichtiger Teil der aktuellen Jugendkultur. Tanz-Combos präsentieren in kurzen Auftritten Hip-Hop-Elemente, verbunden mir spielerischen Eigenkreationen.
So auch am Wochenende beim großen Dance Contest  `Show me ya style´ im Pädagogischen Zentrum an der Dörwerstraße, organisiert von der Jugendfreizeitstätte `Smile´.
Gesponsert wurde das Ganze von der gemeinnützigen Stiftung `Pro Filiis´. Auf die Sieger wartete ein Pokal und ein Tanzworkshop von der LAG Tanz NRW.
Sechs Dance-Gruppen, aufgeteilt in zwei Altersgruppen, präsentierten ihr Können vor den Augen einer Jury und um die 100 Zuschauern.

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Herbstferienprojekt 2011 `Wo bin ich denn hier gelandet? - Eine Zeitreise durch Dortmund´

Herbstferienprojekt_2011Eine Stadt auf der Bühne

Jugendliche aus dem Bezirk Mengede betrachten die Geschichte Dortmunds künstlerisch.

Westerfilde Es ist dunkel, stockdunkel sogar in der Jugendfreizeitstätte `Kess´. Der große Raum mit Molton verhängt, um die richtige Theateratmosphäre zu schaffen.

Vor der Bühne hocken reichlich Besucher auf engen Stuhlreihen und Festzeltbänken in Erwartung der bevorstehenden Aufführung, die Jugendliche aus vier Freizeitstätten im Stadtbezirk Mengede während der Herbstferien einstudiert hatten.
"Wir wollen die Geschichte Dortmunds mit all ihren Facetten beleuchten", erklärt Projektleiter Robert Austmann von der Netter Jugendfreizeitstätte `Smile´, der das Projekt auch im fünften Jahr leitete.

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Falken: "Wir lassen uns nicht einschüchtern"

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Die widerlichen Schmierereien wurden gestern sofort wieder von den Falken entfernt. RN Foto Schütze

Eingangsbereich besudelt

KIRCHLINDE. Der Kirchlinder Falkentreff an der alten Kochschule, Westerwikstraße, ist Opfer einer Attacke der rechten Szene geworden. Unbekannte schmierten Hakenkreuze auf die Tür des Treffs und die Worte "Falken töten". Für Michael Rehberg, Leiter des Treffs, ist es nur eine logische Konsequenz. Nach einer Frühjahrsputzaktion der Falken in 2010, bei der Nazi-Embleme von Straßenlaternen entfernt wurden, folgten Sachbeschädigungen. Auch Plakate der Falken anlässlich eines Antikriegstages hingen nicht lange. "Aber einen Anschlag dieser Art gab es noch nie", so Rehberg. Das sei eine neue Dimension. Aber man werde sich davon nicht einschüchtern lassen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.                                               Ruhr Nachrichten, 14.09.2011 vB

 
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