Jugendfreizeitstätten boten Kreativprojekt an

IM WESTEN Zwei Wochen lang konnten die Besucher der Jugendfreizeitstätten „KESS“ (Westerfilde), „Smile“ (Nette), „HoT“ und „JaM“ (beide Mengede) ihrer Kreativität beim Projekt „Kunst(t)räume“ freien Lauf lassen.

Mit den einzelnen Elementen stellen die Kinder ihre Beziehung zu ihrer unmittelbaren Umwelt her.

Sie konnten nach Herzenslust malen, modellieren und gestalten. Das Ergebnis ihrer schöpferischen Arbeiten kann sich sehen lassen, wie die Ausstellung in der Bibliothek Mengede, die noch bis zum 12. Juni läuft, beweist. Ermöglicht hat dieses Projekt das Stadtbezirkmarketing Mengede, das 1.000 Euro für Materialien und Personalkosten bereitstellte. „Geld für Kinder ist ja immer gut angelegt“, findet Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar, der auch für das Stadtbezirkmarketing tätig ist, „was dabei herausgekommen ist, ist allerdings wirklich beeindruckend.“


Mit Dingen aus der Vergangenheit die Zukunft gestalten

Was ihn beeindruckt hat? Wohl die Vielfältigkeit, mit der die Kinder und Jugendlichen dieses Projekt umgesetzt haben. Eine besonders spannende Idee realisierten die Jugendlichen aus dem Mengeder „JaM“. „Unser Motto lautete: Mit Dingen aus der Vergangenheit die Zukunft gestalten“, erklärt die Leiterin des „JaM“, Christina Schmidt. „Im Zentrum steht ein alter Schrank, der die vielfache Möglichkeit gibt, seinen Zukunftsfantasien freien Lauf zu lassen.“ Sportlich setzten hingegen die Kinder des „Kess“ ihre Vorstellung von Kunst um: Herausgekommen sind eine kleinere Version ihrer heiß geliebten Tischtennisplatte und der „Sportliche Hugo“.

"Die Welt ist bunt"

Eine Puppe, die durch Kleidung und Accessoires gleich mehrere Sportarten repräsentiert. Kinder haben immer viele Wünsche und die hören auch bei Kunst nicht auf. Das beweist der „Wunschbaum“, den die Jugendlichen der JFS „Smile“ schufen. „An ihm manifestieren sich die Wünsche der Kinder, werden so greifbarer“, sagt Timo Laschat vom „Smile“. Während sich der eine mehr Zeit zum Spielen wünscht, träumt der andere gar von einer Deutschen Meisterschaft für den BVB. Ganz anders setzten die Kinder vom „HoT“ das Projekt um. „Die Welt ist bunt“, lautet ihr Motto, das sich in einem Wandrelief aus Ytong darstellt. Dessen einzelne Elemente „die Beziehung der Kinder zu ihrer Umwelt dokumentieren“, verrät Wolfgang Dämmig von der Mengeder Jugendeinrichtung.

Ruhr Nachrichten. Von Nils Heimann am 18. Mai 2009

L e s e z e i c h e n
87c area53 alltagz Ask.com bookmarks.ag das-web.net del.icio.us Digg.com etiketten HUiP i-for-you.com Myspace Publishr Slashdot SOFTigg StumbleUpon Technorati Twitter Mister Wong Yahoo Yigg